Gesunde Säfte selber machen – Entsafter und Co

Entsafter Test und vergleich

Wer sich gesund ernähren möchte, landet sehr bald bei der Empfehlung möglichst frisch und bunt zu essen und daher öfters mal Obst und Gemüse im Speiseplan zu integrieren. 5 am Tag, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sollen es sein, gemeint sind drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst.

Wer viel unterwegs ist, schafft dies nicht immer und möchte dann mit einem Saft etwas für die notwendige Versorgung seines Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Vitaminen tun. Da wird dann gerne auch einmal auf einen fertigen Saft zurückgegriffen.

Das kann aber schnell nach hinten losgehen. Der erste Fehler passiert meist direkt beim Kauf, wenn statt einem Saft ein Fruchtnektar (mit viel Wasser und Zucker) gegriffen wird.  Und volle Kontrolle über den Inhalt sieht einfach anders aus.

Selbstgemachte Säfte versprechen volle Kontrolle über den Inhalt

Entsafter Test 2019

Wer also wirklich etwas Gutes für sich und seinen Körper tun möchte, sollte seine Säfte selber machen. Nur dann gibt es die volle Kontrolle über den Inhalt. Zusätzlich kann mit weiteren Zutaten der gesundheitliche Effekt erhöht werden. Ein Stück Ingwer mit im Entsafter sorgt nicht nur für Geschmack, sondern für ein mehr an Nährstoffen. Und ein paar Tropfen Leinöl macht gerade fettlösliche Vitamine (Betacarotin, eine Vorstufe von Vitamin A, besonders konzentriert in Karottensaft enthalten zum Beispiel) besser verwertbar.

Geld sparen
Es gibt noch einen weiteren Vorteil: Selbstgemachte Säfte sind meist auch sehr viel günstiger als die Gekauften.

Alles drin
Beim Entsaften werden zwar die festen Bestandteile des Obstes oder des Gemüses von der Flüssigkeit (dem Saft) getrennt. Dennoch sind eben nicht nur Vitamine enthalten, sondern alle Mineralien und Spurenelemente der jeweiligen Frucht. Und das in bioverfügbarer Form. Auch die Enzyme, sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien bleiben erhalten.

Obstsaft oder Gemüsesaft trinken?

Einer der beliebtesten Säfte überhaupt ist der Orangensaft, auf Platz zwei folgt dann der Apfelsaft. Beide Säfte haben allerdings einen recht hohen Fruchtzuckeranteil und damit auch entsprechend viel Kalorien. Gerade wer auf sein Gewicht achten möchte, sollte daher nicht mehr als ein Glas Orangensaft oder Apfelsaft pur am Tag trinken. Oder man mixt Obst eben mit Gemüse.

Smoothies selber machen

Gemüse hat viel weniger Fruchtzucker und damit auch weniger Kalorien als zum Beispiel Orangen und Äpfel und die Vielfalt im Glas wird einfach größer. So lassen sich Karotten ganz hervorragend mit Äpfeln und eben Orangen mischen.

Allerdings haben Gemüsesäfte einen kleinen Nachteil, für fast alle Gemüsesorten benötigt man eben einen Entsafter, um erfolgreich Saft zu produzieren. Für einen Orangensaft reicht schon eine Hand-Saftpresse aus.

Saftpresse, Entsafter oder Mixer?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten Säfte selber zu machen. Nicht jede dieser Möglichkeiten eignet sich für jedes Obst und Gemüse und auch wenn es Gemüse gibt, die sich sowohl mit dem Entsafter als auch mit dem Mixer herstellen lassen, das Ergebnis ist doch sehr unterschiedlich.

Die Zubereitung im Mixer hat meist auch einen (ebenso gesunden) Smoothie zu Folge, meist wird dazu dann noch Joghurt oder Wasser gegeben. Ein Joghurt-Gurken-Smoothie ist aber ein ganz anderes Ergebnis als ein Gurkensaft aus dem Entsafter (der auch erst richtig gut wird, wenn mindestens noch etwas Staudensellerie entsaftet wird).

Die Saftpresse selbst eignet sich hingegen eigentlich nur für Zitrusfrüchte. So kann mit dieser schnell und einfach Orangen, Zitronen und auch Grapefruits mit hoher Ausbeute entsaftet werden.

All diese Zitrusfrüchte können aber auch in den Entsafter gegeben werden. Karotten und andere Gemüse (womöglich Rote Beete) lassen sich mit der Saftpresse hingegen nicht (zumindest nicht ergiebig) zu Saft verarbeiten.

Smoothie selber machen Rezepte
Smoothies Säfte ohne Zusätze zum selber machen.

Es gibt noch weitere Möglichkeiten. Gerade Äpfel werden gerne auch mit dem Dampfentsafter zu Saft verarbeitet. Das empfiehlt sich vor allem dann, wenn größere Mengen, zum Beispiel in der Erntezeit entsaftet werden müssen. Außerdem lässt sich Saft auch einkochen. Für viele Vitamine, gerade das so wichtige Vitamin C ist die Methode der Kaltentsaftung aber die schonendste Methode.

Für welchen Entsafter entscheiden?

Wer nicht nur Orangensaft trinken möchte, kommt um einen Entsafter kaum vorbei. Die Vorteile liegen auf der Hand, gerade mit den neuen Geräten lassen sich in wenigen Schritten nicht nur verschiedene Sorten Obst und Gemüse in einem Gang entsaften, auch die Reinigung des Gerätes geht in wenigen Minuten von der Hand.

Und das sogar im Preissegment unter 100 Euro. Hat man wirklich Geschmack daran gefunden, kann man immer noch vom günstigeren Zentrifugalentsafter auf eine entsprechende Presse umsteigen.

Schnellreinigungsfunktion
Wer sich den Spaß am Entsaften erhalten möchte, sollte aber einen Entsafter auswählen, der mindestens eine Schnellreinigungsfunktion hat. Die erspart das Saubermachen zwar nicht in Gänze, erleichtert aber den Wiedereinsatz des Gerätes erheblich.

Wer gerne das Saubermachen den Geschirrspüler überlassen möchte, sollte natürlich darauf achten, dass die Teile spülmaschinentauglich sind.

Einfüllstutzen
Wer vor allem Äpfel entsaften möchte oder andere große Obstsorten, sollte auf die Größe des Einfüllstutzens achten. Wenn die Äpfel erst in kleine Würfel geschnitten werden müssen, damit das Entsaften gelingen kann, dann dauert die Vorbereitungszeit einfach zu lange. 

Saftausbeute
Bei den meisten Entsaftern wird angegeben wie viel Watt sie haben bzw. welche Drehzahl. Grob lässt sich bei den Zentrifugalentsaftern festhalten: Je höher die Wattzahl, um so höher ist meist die Saftausbeute und fast immer ist die Schaumbildung geringer.

Ebenso wichtig für die Saftausbeute ist aber auch die Größe des Tresterbehälters (Trester werden die entsafteten Fruchtreste genannt). Meist wird daher auch angegeben, für wie viel Liter Saft der Entsafter geeignet ist.
Noch mehr Infos über Entsafter

Saft aus dem Entsafter Rezepte

Bereits drei mittelgroße gut abgewaschene Bioäpfel ergeben einen leckeren Saft. Auch fünf mittelgroße Karotten, sauber geschrubbt und die Enden abgeschnitten sind lecker, insbesondere eben frisch entsaftet. Karotten und Äpfel lassen sich auch kombinieren und jeweils eben mit einem Stück Ingwer und einigen Tropfen Leinöl oder auch Olivenöl verfeinern.

Es gibt aber auch raffinierte Rezepte für selbstgemachten Saft. Hier ein paar Rezepte:

Roter Vitamin-C-Boost

  • 1 Zitrone
  • 1 Rote Paprika, mittelgroß
  • 1 mittelgroße Karotte
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Ein Teelöffel Leinöl

Einfach alles entsprechend putzen bzw. entkernen und der Reihe nach durch den Entsafter geben. Die Zitrone schäle ich immer nur und halbiere bzw. viertel sind, denn auch in der weißen Haut stecken viele wertvolle Nährstoffe.

Grüner Vitamin-C-Boost

  • 1 Zitrone
  • 1 mittelgroße grüne Paprika
  • 1 mittelgroße Karotte oder eine halbe Gurke
  • 4 Stangen Staudensellerie
  • Ein kleines Stück Ingwer
  • Ein Teelöffel Leinöl

Zubereitung wie der rote Vitamin-C-Boost.

Viel Erfolg beim selber machen.

Für diese Säfte reichen preiswerte Entsafter für um die 50 bis 90 Euro durchaus aus.

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