Wie wichtig sind Matratzen für die Gesundheit und den erholsamen Schlaf?

Wie wichtig sind Matratzen für die Gesundheit und den erholsamen Schlaf? Wenn Sie nachts schlecht schlafen, am nächsten Morgen wie gerädert aufwachen und täglich der Rücken schmerzt, dann liegt es mit aller Wahrscheinlichkeit an der falschen Matratze.

Auch wenn diese neu ist, kann es sein, dass genau dieses Modell nicht für Sie geeignet ist. Daher ist es wichtig, unter den vielen Angeboten von Matratzen genau die richtige für Sie herauszufinden.

Wie Sie die richtige Matratze für sich selbst finden und warum gute Matratzen gar nicht teuer sein müssen, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Warum ist eine gute Matratze so wichtig für Sie?

Als erstes muss der Begriff „gute Matratze“ einmal genauer unter die Lupe genommen werden.

Denn was Sie unter guten Matratzen verstehen, weil Sie hierauf wunderbar schlafen, kann für Ihren Partner/in dennoch belastend für den Schlaf und die Gesundheit sein.

Bei der Auswahl der Matratzen müssen Sie verschiedene Kriterien beachten und vor allem auch das eigene Schlafverhalten in den Vordergrund stellen.

So gibt es die folgenden Schlafpositionen, allerdings müssen Sie auch beachten, dass Sie sich dennoch in einer Nacht im Schlaf mehrmals Ihre Schlafposition ändern, ohne es zu merken:

  • überwiegend Bauchschläfer
  • überwiegend Rückenschläfer
  • überwiegend Seitenschläfer

Hinzu kommen Ihr Gewicht und Ihre Größe, die ebenfalls entscheidend für die Auswahl aus der Fülle der angebotenen Matratzen sind. Denn ein schwerer Mensch benötigt eine ganz andere Qualität der Matratzen, als ein leichter Mensch.

Hängt die Matratze durch, da diese für das Gewicht nicht ideal ist, werden zudem die Bandscheiben belastet. Wenn in diesem Fall von der Gewichtsabhängigkeit gesprochen wird, gibt es schon große Unterschiede von einem großen Mann, der etwa 85 – 90 Kilogramm wiegt zu einer kleinen Frau, die vielleicht zwischen 65 und 70 Kilogramm wiegt.

Gerade auch, wenn Sie in einer Partnerschaft leben, in der Gewicht und Größe weit auseinandergehen, sollten Sie in einem Doppelbett auf zwei getrennte Matratzen achten. Denn ansonsten schläft einer von Ihnen immer schlecht.

Unterschiede der Matratzen – die verschiedenen Matratzen-Typen

Matratzen können in verschiedene Typen unterteilt werden. Hier gibt es viele Unterschiede und auch die diversen Vor- und Nachteile.

Suchen Sie sich hierbei den Matratzentyp aus, der Ihnen persönlich die meisten Vorteile bietet. Die verschiedenen Typen unter den Matratzen sehen wie folgt aus:

Taschenfederkern Matratze

Taschenfederkernmatratzen sind gerade für Menschen die viel schwitzen von einem großen Vorteil. Denn sie besitzen aufgrund der im inneren befindlichen Taschenfederkerne eine gute Durchlüftung.

Zudem besitzen sie eine gute Punktelastizität. Das heißt, sie geben nur an den Stellen nach, an denen sie auch belastet werden.

Der Nachteil bei diesen Matratzen hingegen ist, dass sie die Wärme nicht so gut speichern und somit für schnell frierende Menschen nicht so gut geeignet sind. Zudem können aufgrund der Punktelastizität mit der Zeit Liegekuhlen entstehen.

So sinken Sie hier dann vor allem an den Seite: 1 von 3 schweren Körperbereichen an Becken oder Schulter leichter ein, was für die Wirbelsäule eine starke Belastung darstellen kann.

Daher ist dieser Matratzentyp auch für Menschen, die etwas schwerer sind oder zu Übergewicht neigen, nicht so gut geeignet.

Schaumstoffmatratze

Der zweite, ebenfalls sehr bekannte Matratzentyp besteht aus Schaumstoff. Sie sind auch unter dem Begriff Kaltschaummatratzen bekannt. Der Vorteil dieser Matratzen liegt vor allem in der Belastbarkeit.

Denn diese bieten eine gute Unterstützung für die Wirbelsäule, gerade auch dann, wenn sie im Bereich der Schultern weicher sind als im Bereich der Hüfte. So wird das Becken besser gestützt.

Hinzu kommt, dass Kaltschaummatratzen die Wärme gut speichern und so für Menschen geeignet sind, die schnell frieren.

Die Nachteile hierbei sind jedoch, dass sich hier gerade in minderwertigen Matratzen schnell Kuhlen bilden können. Hierdurch können Muskulatur, Wirbelsäule und Gelenke beeinträchtigt werden.

Latexmatratze

Matratzen aus Latex werden immer dann genutzt, wenn eine Hausstauballergie vorliegt.

Aber auch Orthopäden sind für die Nutzung der Latex-Matratzen, weil diese die Wirbelsäule gut unterstützen. Sie sinken nicht so schnell ein, was die Lage der Wirbelsäule im Schlaf stark verbessert.

Der Nachteil der Latex-Matratzen ist, dass diese sehr schwer sind und sich schlecht zum Lüften wenden lassen.

Matrazen Probeliegen muss sein!

Probeliegen erleichtert die Auswahl

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Matratzentyp Sie wählen sollen und welchen Härtegrad der Matratze Sie bevorzugen, dann ist ein Probeliegen sehr sinnvoll und eigentlich unumgänglich.

Dieses bietet sich auch an, wenn Sie bereits seit vielen Jahren immer das gleiche Modell einer Matratze gewählt haben. Denn auch Ihr Körper verändert sich mit den Jahren. Sie könnten schwerer geworden sein.

Zudem kommt es vor, dass manche Menschen, wenn sie älter werden auch stärker schwitzen oder Kälte schlechter vertragen können. Daher ist ein Wechsel der Matratze auch aus diesem Grund wichtig.

Erst wenn Sie eine Matratze auch für längere Zeit getestet haben können sie wissen, dass diese die richtige für Sie ist.

Auch gute Online-Händler bieten Ihnen an, die Matratze für mehrere Wochen zu testen, bevor Sie sich endgültig entscheiden.

 

Auch gute Online-Händler bieten Ihnen an, die Matratze für mehrere Wochen zu testen, bevor Sie sich endgültig entscheiden.“

Was Sie zu den Härtegraden der Matratze wissen sollten!

Warum ist der Härtegrad der Matratze so wichtig?

Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Matratze sind, dann werden Sie hier auch immer auf den „Härtegrad“ stoßen.

Dieser wird in H1 bis H5 unterschieden und zeigt an, wie hart oder weich eine Matratze ist. Hier in Deutschland werden die Härtegrade H2 und H3 bevorzugt.

So handelt es sich bei H2 um eine weiche Matratze, die bis zu einem Gewicht von 70 kg genutzt werden kann, bei H3 um eine mittelfeste Matratze, die bis zu 100 kg genutzt werden sollte.

Allerdings müssen Sie davon ausgehen, dass die Angaben zum Härtegrad von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein können, da hier keine Voraussetzung für eine gesetzliche Norm gegeben ist.

Dennoch können Sie sich auf den Härtegrad entsprechend der folgenden Angaben für Ihre Körperstatur und Ihr Gewicht wie folgt verlassen:

  • H1 – bis 50 kg – sehr weich
  • H2 – bis 70 kg – weich
  • H3 – bis 100 kg – mittelfest
  • H4 – bis 130 kg – hart
  • H5 – mehr als 130 kg – sehr hart

Haben Sie sich eine Matratze gekauft, die Ihnen persönlich zu hart ist, müssen Sie diese nicht gleich wieder austauschen.

Denn hierfür können Sie sich einen sogenannten Topper anschaffen, der auf die Matratze und unter das Laken gelegt wird und die Matratze ein wenig weicher werden lässt.

Der Härtegrad bleibt dennoch gleich und somit auch die benötigte Unterstützung für Ihren Rücken.

Sind teure Matratzen besser als günstige Matratzen?

Es ist nicht immer gesagt, dass der Preis entscheidet, wie gut eine Matratze für Sie ist. Die Wahl sollte hier als erstes auf die verschiedenen Typen fallen, unerheblich, welchen Preis diese haben.

Wie bereits weiter oben über die verschiedenen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Typen erklärt wurde, ist nicht jeder Typ für jeden Menschen geeignet und es kommt bei der Wahl hier auf verschiedene Kriterien an.

Daher kann für den einen Schläfer eine günstige Matratze besser sein, als für einen anderen, der eine teure Variante wählen muss, um eine gute Nachtruhe zu haben.

Die Preise der unterschiedlichen Matratzen gestalten sich daher wie folgt:

  • Federkernmatratzen um die 140,00 EUR.
  • Kaltschaummatratzen zwischen 200,00 EUR und 800,00 EUR.
  • Latex-Matratzen zwischen 150,00 EUR und 750,00 EUR.
  • die hochwertigen Latex-Modelle werden nach der Produktion gewaschen, um Allergieauslöser auszuschließen.

Wie lange hält eine gute Matratze

…und wie oft sollte man eine Matratze wechseln?

Erst einmal können Sie die Haltbarkeit einer Matratze selbst verlängern. Denn da es sich hierbei um tägliche Gebrauchsgegenstände handelt, müssen diese auch gepflegt werden.

Somit ist es wichtig, dass Sie Ihre Matratze regelmäßig wenden.

So kann sie an Ober- und Unterseite gleichmäßig und gut auslüften. Damit die Luft nach dem Aufstehen besser zirkulieren kann, sollten Sie die Matratze nicht sofort komplett abdecken.

Besser ist auch, auf eine Tagesdecke ganz zu verzichten. Die Bettdecken werden für die längere Haltbarkeit nur locker auf eine Seite gelegt, so kann der Schweiß der Nacht über den Tag hinweg gut ausdünsten.

Dennoch halten Matratzen nicht ewig und für Ihre Gesundheit und den erholsamen Schlaf sollten Sie diese nach acht bis zehn Jahren ersetzen.

Matrazenhersteller und Testlabore geben die Zeit zum Wechsel sogar mit fünf bis sieben Jahre an!
Dies müssen Sie alleine entscheiden. Aber der regelmäßige Wechsel sollte nie länger als zehn Jahre dauern.

Gibt es die „perfekte Matratze“?

So stellt sich zum Schluss die Frage, ob es die „perfekte Matratze“ tatsächlich gibt.

Diese Frage kann hier eindeutig mit einem Ja beantwortet werden, allerdings handelt es sich bei der „perfekten Matratze“ nicht nur um eine einzige aus dem großen Angebot der Matratzen.

Jede einzelne dieser Matratzen kann perfekt sein, wenn diese die richtige für Sie und Ihr Liegebedürfnis ist.

Daher ist es bei dem Matratzenkauf auch so wichtig, sich vorher Gedanken über die im Artikel erklärten Kriterien die eine Matratze für genau Sie erfüllen muss, zu machen.

Zusammenfassung

Der Schlaf macht im Durchschnitt ein Drittel des Tages unseres Lebens aus. Sowohl die Medizin (Neurowissenschaft), die Sportwissenschaft und viele weitere Studien finden immer mehr heraus über unseren Schlaf und deren wichtiges Zusammenspiel mit unserer körperlichen und seelischen Verfassung.

Schlaf dich gesund ist kein Werbesprech. Und auch der Spruch „Wie man sich bettet so liegt man“ ist gar nicht so weit hergeholt wenn es um erholsamen Schlaf geht.

Eine gute Matraze kostet Geld. Eine schlechte Matraze kostet Schlafqualität und somit auch Lebensqualität.

Regelmäßiger Sport bringt nur die hälfte, wenn die Nacht zur Qual wird.

Top10-Platzierung

In unserem Preisvergleich haben wir zehn Matratzenmodelle herausgesucht, die sowohl im Preisleistungsgefüge als auch in der Käuferbewertung gut abgschnitten haben.

Nur zufriedene Kunden sind bereit, andere von Ihrem Glück zu erzählen. Rezensionen als Bewertungskriterium sind heutzutage unumgänglich.

 

Wer am falschen Ende spart, darf sich hinterher nicht wundern, wenn er
für gutes Geld schlechte Qualität erhält.

 

Gerade bei Matratzen sollte man nie sparen! Denn Sie investieren mit einer guten Matratze in die eigene Gesundheit!

Fazit: Die beste Matratze muß es sein!

Wer schon einen kaputten Rücken durch die täglich schufterei hat, weiß wie quälend ein langer Arbeitstag sein kann. Aus dem Grund sollte zumindest die Nacht und der Nachtschlaf so erholend und entspannend sein wie nur möglich.

Matratzen müssen nicht teuer sein! Aber die beste Matratze kostet halt Geld. Und wenn genau diese Investition dafür sorgt, das man morgens schmerzärmer aufsteht oder gar voller Energie aus dem Bett kommt, dann sollte man den Matratzenkauf als eine Investetition in den eigenen Körper ansehen.

Schon Warren Buffet, ein US Amerikanischer Großinvestor, betont immer wieder das die beste Investition diejenige ist, die man in sich selbst macht. Und die Matratze und der der damit verbundende Schlaf ist die beste Renditet die man sich erträumen kann!

Ich selber wechsel alle sieben Jahre unsere Matratzen! Ein Eintrag in meinen iPhone Kalender in die Zukunft und schon werde ich dank icloud nach sieben jahren daran erinnert, das der Matratzenwechsel durchgeführt werden muß.

Und dies klappt für mich und meine Frau hervorragend!

Der Oberfuchs!